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Wissenswertes
 

3D-Laserscanning

Verfahren

  Mit einer Frequenz von mehreren tausend Punkten pro Sekunde tastet der Laserscanner das Zielobjekt auch in großen Entfernungen extrem engmaschig und damit hochauflösend ab. Die zugehörige Software ermittelt aus den erfassten Daten dreidimensionale Koordinaten und bildet diese unmittelbar als Punktwolke ab. Ohne weitere Bearbeitungsschritte steht eine Fülle von Informationen in übersichtlicher Form zur Verfügung.


Punktwolken von verschiedenen Standpunkten können zusammengeführt und georeferenziert werden. Das Endprodukt richtet sich nach dem Anforderungsprofil des Nutzers und kann aus 3D-Modellen, 2D-Plänen, Animationen oder einer sinnvollen Mischung verschiedener Formen bestehen.


Nutzen - Messen im Internet-Explorer

Das Laserscanning ermöglicht dem Vermessungsingenieur, in kurzer Zeit eine Fülle von Informationen zu erfassen und aufgrund der hohen Punktdichte den Objekten eindeutig zuzuordnen. Verstärkt wird dieser Effekt durch die mögliche Texturierung der Punkte mit Fotoinformationen.

Für den Kunden schlägt sich dieser Zeitgewinn in reduzierten Kosten nieder.

Laserscanning und die zugehörige intelligente Software eröffnet darüber hinaus Möglichkeiten, die in dieser Form mit herkömmlichen Messmethoden nicht realisierbar waren:

WebShare beispielsweise erlaubt den Zugriff auf die Laserscanning-Punktwolke über den Internet Explorer. Einfache Messungen können direkt im Browserfenster vorgenommen werden. Viel wichtiger ist jedoch die erleichterte Kommunikation zwischen Vermessungsingenieuren und anderen Planern. Ansichten im Browser können verlinkt, mit Dokumenten versehen und per E-Mail verschickt werden.

Anwendungsgebiete

Grundsätzlich spielt das Laserscanning seine Vorteile im Bereich der Bestandserfassung aus und insbesondere in Bereichen, deren charakteristische Eigenschaft in einer hohen Informationsdichte besteht, die es messtechnisch zu erfassen gilt. Die Beispiele reichen von Fassadenaufmaßen über die Dokumentation denkmalgeschützter Objekte, Baukontrollmessungen, Oberflächenüberprüfung von Autobahnen, topografische Aufnahmen bis hin zur As-Built-Dokumentation im Anlagenbau.

Optimale Ergebnisse werden mit einer sinnvollen Kombination der verschiedenen Messmethoden wie Laserscanning, GPS-Messung und Tachymetrie erzielt.
Hier sind Erfahrung und Sachkenntnis des Vermessungsingenieurs gefragt.